Es tut mir Leid. Ich weiß, du wirst das lesen. Und um jetzt mal ehrlich zu reden, möchte ich dir einiges sagen. Ein letztes Mal. Du hattest Recht. Du hast es richtig gemerkt. Ich will es nicht, nicht von dir. Ich will es nur, wenn du nicht da bist, wenn du ein Arsch bist. Dann trauere ich dir hinterher. Dann will ich dich, aber wenn du da bist. Wird es mir egal. Ich beginne schlechte Witze drüber zu machen. Möglicherweise wirst du mich sogar dafür hassen. Aber du weißt ist steh auf Stress, Konfrontationen. Und ich provoziere viel. Ich begehre dich, wenn ich weiß, du bist mir so fern. Und ich spiele mit dir, wenn ich weiß das es ernst wird. Ich versteh mich doch selber nicht. Es ist falsch, klar. Aber so geht es bei uns 1,5 Jahre. Es wird nie ein gutes Ende haben, weil ich dich nicht will, wenn du willst & weil du mich nicht willst, wenn ich will. Es gibt kein Ende, es gibt nur unglaublich viele Tränen. Und ja, du hast auch mit dem Alkohol Recht. Wenn ich es wirklich nur getan hätte, weil ich sauer auf dich wahr, hätte ich es denke nicht gemacht. Ich bin so geworden. Ich bin anders, als du mich kanntest. Manchmal kenn ich mich selber nicht. Mir hat es Spaß gemacht. Ich kann nicht sagen, dass es mir nicht Leid tat, dass ich auf dich wartete. Keine Ahnung. Ich habe es gemacht, um mich daran zu rächen wie du mit mir umgehst, oder so. Ich weiß es nicht. Oh man. Worauf will ich hier eigentlich hinaus. Lern mich kennen wir ich jetzt bin:
Ich bin daran interessiert, dass du bereust. Ich mag es, im Mittelpunkt zu stehen und mit Jungs zu spielen. Ich will nix ernstes und bin für Spaß zu haben. Wenn ich über Kerle rede, fragt mich Sophie neuerdings "welchen meinst du?". Sophie sagt Hure zu mir. Früher hat es mich verletzt. Heute weiß ich, dass sies sogar ernst meint. Wenn ich mit Sarah rede, sage ich ihr, dass du nett bist und ich zurzeit kein Bock auf dich habe. Ich hatte vor mit so viel wie möglich Jungs in der Linde zu tanzen, damit es dir irgendwie weh tut. Ich habe am Museum nur gewartet, damit unsere "Geschichte" irgendwie einen melodramatischen Umschwung hat. Ich habe nicht wirklich geweint. Ich habe ewig keine Zeit mehr mit meinem Hund verbracht. Das einzigste, was ich mit meinen Eltern berede, sind Lügen, die sie nie rausfinden. Ich war in den letzten 4 Wochen ca 8x irgendwo anderes, von wo sie nicht wussten. Ich scheiß auf Schule. Ich hasse dich irgendwie für deine Art. Ich denke, dass Spiel mit uns beiden hat mir Spaß gemacht, dieses ständige "Gewinner und Verlierer". Es war von Anfang an so, dass wir niemals zusamm gehören sollten. Ich bin trotzdem froh mein erstes Mal mit dir gehabt zu haben. Ja, dass ist wirklich so. Wir waren nicht zsm. Es war auch nicht richtig. Es war nicht perfekt. Aber immerhin kann ich sagen, es war mit jemanden, den ich kannte, nicht irgendjemanden. Was solls wenn ich ehrlich bin, hätte ich es dieses Jahr schon 2x fast gehabt. 3% mehr Alkohol und ich hätts gemacht. Deswegen bin ich froh, dass es mit dir wahr. Blah blah blah. Ich weiß ich bin kompliziert. Ich gehe dir auf die Nerven. Was weiß ich. Ich habe gesagt, es tut mir Leid & dass ich mich für die Liebe entschieden haben. # TUT MIR LEID. War gelogen. Ich nehme den Spaß. Jetzt darfst du mich hassen, sag allen ruhig, was für eine Schlampe ich doch bin. Ich bin nicht mehr die, die ich war. Oder eher gesagt vielleicht, war ich schon immer die die ich jetzt bin. Aber hey, du hast mir gezeigt das ich mein leben darauf reduzieren soll, was wichtig ist. & seit dem ist es mir echt egal, was andere über mein Verhalten denken. Es war gut. Es war nett von dir, mich einzuweihen. Ja du wirst jetzt wieder sagen, "du kannst mir nix vormachen." & dann bist du wieder so super toll selbstbewusst. Oder einfach nur arrogant? Paah. Was auch immer. Ja es wäre gelogen, wenn ich sage du bist mir egal. Aber die andere Seite ist, wir schaffen es nicht ein Paar zu sein, Freunde auch nicht, und Feinde auch nicht so richtig. Wir sind am Arsch. Und wir beide sind besser dran, wenn wir uns aus dem Weg gehen. Es ist einfach zu viel Zeit vergangen und es ist zuviel passiert. Und du darfst mir alles an den Kopf werfen was du willst. Ich höre dir gerne zu. In den letzten Wochen haben mich um die 8 Leute gefragt, ob wir nun zusammen sind. Und das nicht nur einmal. Jedes weitere "Nein" was ich gesagt habe, hat mich ein Stück mehr von dir entfernt. Du kannst dich nicht öffnen und ich bin zu offen zu allem. Wir sind beide verkorkst. Meinetwegen bin ich schlimmer, wenn du das so sehen willst, darfst du das gerne.
Ich werde dich davon nicht hindern.